Wirkungsgrade Wärmepumpe und Gas-Brennwert


Wirkungsgrade im Vergleich

Soll die Energiebilanz einer Wärmepumpe gegenüber der investierten Primärenergie ausgeglichen sein, muss sie die Verluste der Stromerzeugung (in Deutschland 38%) und die Netzverluste kompensieren, dies gelingt ab einer Jahresarbeitszahl von 2,94.

Eine fossile Heizung kommt wegen ihrer Verluste immer auf negative Werte. Die effizientesten, die Gas-Brennwertgeräte, arbeiten nach einer Feldstudie der TU Wolffenbüttel mit einem Jahresnutzungsgrad von 86%. Selbstvertständlich benötigt eine Gas-Brennwertheizung, wie ebenso alle anderen zentral betriebenen fossilen Heizsysteme, auch Strom der in die Bilanz mit einbezogen werden muss. Auch beim Transport von Gas fallen über die Pumpwerke und die Kompensation von Leitungsdrücken Netzverluste an. In der Summe resultiert ein Wirkungsgrad von 73 %, der durchschnittlich erreicht wird.

Zur Kompensation dieser 73% genügt eine Wärmepumpe, die eine Jahresarbeitszahl von 2,15 erreicht.

Bildquelle: Vectorraum GmbH